iKWK

Woraus besteht ein innovatives KWK-System?

Wie funktionieren iKWK-Systeme?

Die aktuelle und zukünftige Stromversorgung Deutschlands wird von hohen Anteilen Wind- und Photovoltaik-Strom geprägt. Da diese vom Wetter abhängig sind, unterliegen sie einer hohen Volatilität. Somit muss besonders in wind- und sonnenarmen Zeiten die Strom- und Wärmeversorgung über andere Quellen sichergestellt werden. Hier ist die innovative Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) eine vielversprechende Lösung für diese Herausforderung.

 

Bei einem iKWK-System wird eine herkömmliche KWK-Anlage, beispielsweise ein BHKW, mit einer innovativen Erneuerbaren-Energien-Wärmequelle und einem elektrischen Wärmeerzeuger zu einem System verbunden. Eine Solarthermieanlage stellt eine mögliche erneuerbare Wärmequelle dar. Als elektrischer Wärmeerzeuger kann eine Power-to-Heat Anlage (P2H) installiert werden. Diese Komponenten speisen die produzierte Wärme dann in dasselbe Wärmenetz ein.

 

Durch die Verschaltung der drei Wärmeerzeuger kann das System flexibel auf Schwankungen im Stromnetz reagieren. Bei geringer Strommenge kann der produzierte KWK-Strom zur Netzstabilisierung eingespeist werden. Bei zu hohen Strommengen kann der elektrische Wärmeerzeuger zugeschaltet werden und den Strom zur Wärmeproduktion nutzen. Somit wird die Stabilität des Stromnetzes gewährleistet und die Abregelung von Wind- oder Photovoltaik-Strom verhindert. Daher trägt das innovative KWK-System nicht nur zur Sektorenkopplung, sondern auch zur Erhöhung der Netzstabilität und zur Energiewende bei.

Gefördert werden iKWK-Systeme per Ausschreibungen durch die Bundesnetzagentur.

Gesetzliche Anforderungen an iKWK-Systeme

 Bestandteile:
      • KWK-Anlage
      • erneuerbarer Wärmeerzeuger
      • elektrischer Wärmeerzeuger (P2H)  
 iKWK-Vergütung:
      • < 3.500 Vbh/a

 Anteil Erneuerbarer-Energien-Wärme:

      • > 30 % Referenzwärme

 Erneuerbare-Energien-Jahresarbeitszahl:

      • > 1,25 EE-JAZ
 Verpflichtende Direktvermarktung

Zentrale Steuerung und Regelung für iKWK-Systeme

Wir begleiten iKWK-Projekte ab der Planungsphase, während der Umsetzung und im laufenden Betrieb.

Mit Hilfe der Steuerungssoftware auf unserer VK Box werden optimierte Fahrpläne für den Betrieb der Anlage und Prognosen für den Strom- und Wärmebedarf erstellt und umgesetzt.

Zusätzlich wenden wir unser patentiertes Verfahren des Aktiven Wärmespeichermanagements an, wodurch die Anlagen-Effizienz sowie die Strompreis-Erlöse am Spotmarkt um bis zu 15 % gesteigert werden können!

Beratungsanfrage

Alle Module können auch einzeln gebucht werden!

Die VK-Box erfüllt alle Anforderungen an eine übergeordnete Regelung:

Einhaltung der Zielkorridore auf Jahresbasis

Einsatzplanung auf Tagesbasis

Anbindung an den Strommarkt

Fahrplanerstellung und -einhaltung

Dezentrale Einsatzoptimierung mehrerer Erzeuger

Sinnvolle Ergänzungen und Optimierungen durch VK Energie:

Einbindung des Wärmespeichers 

      • schafft zusätzliche Flexibilität
      • ermöglicht Aktives Wärmespeichermanagement (patentiertes Verfahren)

 Vorausschauender Einsatz der Wärmeerzeuger (auf Basis künstlicher Intelligenz)

      • Prognose Wärmelast
      • Erzeugung verschiedener Anlagenarten
      • Strompreisorientierte Fahrweise

 iKWKS-interne Merit Order

      • wirtschaftlich optimierter Anlageneinsatz (z.B. Nutzung negativer Strompreise)

VK-Box im Schaltschrank einer KWK-Anlage

Unsere Rolle bei der Regelung von iKWK-Systemen

Wie bei jeder KWK-Anlage gibt es auch bei der iKWK-Anlage eine Feldebene, Steuerungsebene und Bedienebene. VK Energie füllt nun die Lücke zwischen dem Anlagenbetreiber und dem Direktvermarkter, indem wir mit unserer Software auf der Optimierungsebene die Steuerung und Regelung des iKWK-Systems übernehmen.

Somit sind wir die Schnittstelle zwischen KWK-Anlage und dem Strommarkt und sorgen für einen optimalen Betrieb der Anlage. Unter Einbeziehung der errechneten Strom- und Wärmebedarfsprognose sowie des Strompreises, erstellen wir stundengenaue, optimierte Fahrpläne.

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FAQs