31. Dresdner Fernwärme-Kolloquium
KWKG-Novelle und Wärmepumpen im Fokus
Zurück aus Dresden vom 31. Dresdner Fernwärme-Kolloquium des AGFW im World Trade Center. Zwei Tage lang haben unsere Kollegen Thomas Haupt, Dr. Patrick Wimmer und Maximilian Leger mit Stadtwerken und Anlagenbetreibern gesprochen. Eine Frage kam dabei öfter als jede andere: Wie rechnet sich das künftig? Thomas fasst es so zusammen: “Ob KWK oder Wärmepumpe, am Ende ging es fast immer darum, wie man die Anlagen wirtschaftlich betreibt.”
Gesprächsstoff gab es schon vor dem Start, denn wenige Tage vorher hatte das Wirtschaftsministerium die Eckpunkte zur KWKG-Novelle veröffentlicht. KWK soll sich künftig mehr am Strommarkt orientieren. Für viele Betreiber rückt damit die Planungssicherheit für Förderung und Investitionen in den Mittelpunkt. Genauso präsent war der Ausbau der Wärmenetze. In vielen Konzepten sind Wärmepumpen fest eingeplant, neben Luft-Wasser-Wärmepumpen immer wieder auch Flusswasserwärmepumpen. Auch hier ging es weniger um die Technik als um einen kostenoptimalen Betrieb.
Beides führt zum selben Punkt: Flexibilität. Mit unserer Multi Market Optimierung planen wir KWK-Anlagen, Wärmepumpen und Wärmespeicher im Verbund. KWK-Anlagen erzeugen, wenn Strom teuer ist, Wärmepumpen laufen, wenn er günstig ist, und der Speicher sorgt dafür, dass die Wärmeversorgung trotzdem gesichert bleibt.
Vielen Dank an den AGFW für zwei toporganisierte Tage.