30. Dresdner Fernwärme-Kolloquium 2025
VK Energie war als Besucher und Aussteller vor Ort
Am 23. und 24. September 2025 fand das 30. Dresdner Fernwärme-Kolloquium statt und VK Energie war in diesem Jahr als Besucher und Aussteller vertreten. An unserem Stand vor Ort waren Dr. Johannes Jungwirth, Dr. Patrick Wimmer und Maximilian Leger.
Im Fokus der Vorträge und Diskussionen standen die Transformation der Wärmenetze, die Anforderungen aus der kommunalen Wärmeplanung sowie die Frage, welche regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind, um die Wärmewende erfolgreich umzusetzen.
AGFW-Geschäftsführer Werner Lutsch betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung klarer politischer Signale und verlässlicher Rahmenbedingungen. Nur wenn diese sichtbar würden, sei eine breite Akzeptanz für kommunale Wärmepläne zu erreichen. Gleichzeitig hob er das Engagement vieler Versorger hervor, die ihre Netze konsequent auf klimaneutrale Energieträger umstellen. Laut einer aktuellen Studie der Prognos AG liegt der Investitionsbedarf für den Aus- und Umbau der Wärmenetze bis 2030 bei rund 43,5 Milliarden Euro. Damit diese Transformation gelingt, braucht es stabile Förderkonditionen, eine gestärkte Kraft-Wärme-Kopplung und praxistaugliche gesetzliche Regelungen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war der Blick auf kommunale Transformationspläne, die zunehmende Digitalisierung der Wärmenetze sowie innovative Ansätze in der grünen Fernwärmeerzeugung. Die begleitende Fachausstellung mit rund 60 Unternehmen bot Raum für den Austausch zu technischen Lösungen und Systemansätzen.
Unsere Einschätzung
Die Anforderungen in der Branche werden weiterhin immer komplexer. Besonders in der kommunalen Wärme- und Wärmetransformationsplanung zeigt sich dies durch eine wachsende Vielfalt an Erzeugungstechnologien, Förderprogrammen, regulatorischen Rahmenbedingungen sowie durch den Trend zu mehr Wärmeverbünden, bei denen mehrere Heizzentralen in dasselbe Netz einspeisen.
Umso entscheidender ist es, den Betrieb professionell zu steuern und konsequent zu optimieren. So lassen sich Erlöse und Wirtschaftlichkeit maximieren, während Risiken in Beschaffung und täglichem Betrieb zugleich reduziert werden
Das Dresdner Fernwärme-Kolloquium bot einen praxisnahen Überblick über zentrale Herausforderungen und Entwicklungen in der Wärmewende. Für VK Energie bestätigt sich der zunehmende Bedarf an intelligenter Betriebsoptimierung insbesondere dort, wo technologische Vielfalt und betriebliche Komplexität steigen.


